GrindStar®
Technische Daten
Neuartiges Gerätesystem für eine bessere Feldhygiene
Die zunehmenden Anforderungen im Ackerbau – etwa durch Restriktionen im chemischen Pflanzenschutz – sowie politische und gesellschaftliche Erwartungen erfordern neue pflanzenbauliche und technische Lösungen. Gezielte Bodenbearbeitungsmaßnahmen können zur verbesserten Feldhygiene beitragen.
Technische Daten
Technische Daten | GrindStar® 300 | GrindStar® 600 |
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Arbeitsbreite ca. (m) | 2,99 | 5,85 |
Transportbreite ca. (m) | 2,99 | 2,90 |
Rahmenausführung | Starr | hydr. klappbar |
Arbeitsgeschwindigkeit (km/h) | 12-18 | 12-18 |
Messeranzahl | 56 / 7 Messer je Rotor | 112 / 7 Messer je Rotor |
Arbeitstiefe (cm) | 1-3 | 1-3 |
Kraftbedarf ca. (kw/PS) | 60/80 – Dieselverbrauch 2-3 L/ha | 88/120 – Dieselverbrauch 2-3 L/ha |
Anbaukategorie | Kat. II / Kat. III | Kat. III |
Gewicht ca. (kg) | 920 | 1.820 |
Sonderausstattungen
Zweireihiger Nachstriegel
Das gezielte Ausklopfen und Ausschütteln von Wurzelballen und Schoten nach der Ernte und vor der Saat sorgt für einen maximalen Auflauf von Samen. Der Striegel in Doppelreihe sorgt hierbei mit seinem engem Strichabstand für dennoch hohen Durchgang und gleichmäßige Einebnung. Durch seine vielen Einstellmöglichkeiten lässt er sich optimal an unterschiedlichste Gegebenheiten anpassen.
Impulsschiene
Die optionale, federbelastete und an einem Parallelogramm geführte Impulsschiene schert Stoppeln ab, spleißt den Wurzelhalsbereich auf und richtet die Stoppel für das grindern aus. Zusätzlich dazu sorgt die Impulsschiene für eine federbelastete Zwangseinebnung.
Frontstützräder
Einsatzschwerpunkte
-Getreide
-Raps
-Mais
-Zwischenfrüchte
-„Blindgrindern“
-Steinunempfindlich
-Leguminosen
-Saatbettbereitung
-zerkleinern großer Kluten und Brocken
Alleinstellungsmerkmal
Die Werkzeuge sind an passiv angetriebenen Rotoren verbaut, die auf zwei Reihen montiert sind. Dabei ist die Drehrichtung der vorderen Rotoren entgegengesetzt zur Drehrichtung der hinten angebrachten Rotoren. Durch diese Anordnung und den spiegelsymmetrischen Aufbau der Rotoren ergibt sich ein ganzflächiges Arbeitsbild.
Die Rotoren werden ausschließlich durch die Vorfahrtsgeschwindigkeit angetrieben. Dadurch arbeitet das entwickelte Gerät nicht nur schneller (12 – 18 km/h), auch der Kraftstoffverbrauch pro Hektar sinkt deutlich, durch den geringen Zugkraftbedarf von ca. 20 PS je Meter Arbeitsbreite.
Die gleichmäßig flache Bearbeitung stellt die parallelogrammgeführte Aufhängung der Werkzeuge sicher. Durch die federbelasteten Messerwerkzeuge und das speziell entwickelte Druckentlastungssystem im Rotor wird eine gute horizontale und vertikale Führung der Arbeitswerkzeuge erreicht. Erst damit wird eine wesentlich verbesserte Bodenanpassung als bei bisherigen Konzepten möglich.
Der Rotationsschleifer GrindStar® ist ein innovatives Gerät für das ultraflache Nacherntemanagement, das den Boden flächendeckend auf 0 bis 3 cm Tiefe bearbeitet und Erntereste effizient zerkleinert. Diese Technologie verbessert die Feldhygiene und reduziert den Kraftstoffverbrauch erheblich. Entwickelt und patentiert, wurde das System durch umfangreiche Feldversuche und kontinuierliche Optimierung perfektioniert. Auf der Agritechnica 2023 wurde der GrindStar® als einzige Innovation im Bereich Bodenbearbeitung mit der Silbermedaille des DLG-Neuheiten-Preises ausgezeichnet.
